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Focus.de vom 25.05.17, von Malte Arnsperger

 

Sicherheit nach Anschlag in Manchester

Spotter berichtet, wie er nach gefährlichen Besuchern bei Konzerten sucht

 

Nach dem islamistischen Terroranschlag auf Konzertbesucher in Manchester werden auch in Deutschland bei kommenden Veranstaltungen die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Michael Wronker ist Inhaber der Fa. Vest-Security e.K. in Marl. Im Interview mit FOCUS Online spricht er über sogenannten "Spotter", die Verdächtige identifizieren.

 

FOCUS Online: Herr Wronker, nach dem Anschlag von Manchester fragen sich auch in Deutschland viele Menschen, wie Großveranstaltungen besser geschützt werden können. Neben besseren Eingangskontrollen und Videoüberwachung gibt es die Möglichkeit, sogenannte „Spotter“ einzusetzen. Wie arbeiten die?

 

Michael Wronker: Ein Spotter läuft bei Veranstaltungen in Zivilkleidung herum und beobachtet. Er hält Ausschau nach verdächtigen Personen, nach auffälligen Gästen. Ich arbeite selbst als Spotter.

 

FOCUS Online: Wie muss man sich das konkret vorstellen?

 

Wronker: Ich mische mich, zum Beispiel bei einem Stadtfest, unter die Besucher. Man kann auch als Paar agieren, dann erregt man möglichweise noch weniger Verdacht. Als Spotter schaue ich nach Menschen, die sich hektisch bewegen, die sich ständig umschauen. Ich stelle mich aber auch mal zu einer Gruppe dazu und höre mit.

 

FOCUS Online: Was ist bei einer solchen Observation zu beachten?

 

Wronker: Funkgerät oder Schlauch im Ohr geht gar nicht. Als Spotter muss ich auch den Augenkontakt vermeiden, dann ist man verbrannt. Eventuelle Straftäter erkennen einen Spotter schnell wieder.

 

FOCUS Online: Was tun Sie, wenn Sie etwas Verdächtiges wahrnehmen?

 

Wronker: Ich werde nicht selber aktiv, denn auch dann wäre ich verbrannt, weil ich mich zu erkennen gegeben habe. Ich habe mehrere Möglichkeiten: Entweder spreche ich leise in mein Handy und gebe meine Beobachtung oder meinen Aufenthaltsort an die Zentrale durch. Es geht auch noch unauffälliger: Man vereinbart vorher, dass alleine die Angabe des Aufenthaltsortes per Handy-Ortung das Signal ist.

 

FOCUS Online: Klingt ziemlich klandestin. Wie lernt man das?

Wronker:Es gibt keine spezielle Ausbildung dafür. Es sind meistens Leute, die viel Erfahrung bei Veranstaltungen haben und diese lesen können. Ich war jahrelang in Fußball-Stadien für die Sicherheit von Abschnitten zuständig. Aber auch Kaufhausdetektive sind prädestiniert für diese Aufgabe.

 

FOCUS Online: Die jüngsten Terror-Anschläge wurden von Männern mit arabischem Aussehen verübt. Wie gehen Sie damit um?

 

Wronker: In erster Linie achten wir auf Anzeichen wie Verhalten, auf einen auffälligen Rucksack, auf eine geschlossene Jacke trotz warmer Temperaturen. Aber natürlich schauen wir auch auf bestimmte Typen. Man muss sich von Vorurteilen befreien, wir betreiben kein racial profiling. Doch wird man bei Männern mit Vollbart erstmal aufmerksamer.

 

FOCUS Online: Wie blicken Sie als Spotter auf die Ereignisse in Manchester?

 

Wronker: Ein Spotter hätte es extrem schwer gehabt, den Anschlag zu erkennen. Ein Grund: Sicherheitskräfte sind zu diesem Zeitpunkt meistens schon halb im Feierabend, es ist ja bis dahin alles gut gegangen. Man rechnet einfach nicht damit, dass bei der Abreise etwas passiert. Dafür gibt es bislang einfach kaum spezielle Vorkehrungen.

 

FOCUS Online: Das klingt ziemlich besorgniserregend.

 

Wronker: Ja, aber der sogenannte Abfluss ist auch extrem schwer zu überwachen. Denn eine wartende Person kann ja auch ein Abholer sein, oder zur Reinigungsfirma gehören. Auch muss man sagen, dass ein Veranstalter nur für den unmittelbaren Veranstaltungsort zuständig ist. In Manchester geschah der Anschlag ja außerhalb.

 

FOCUS Online: Das hilft den Opfern wenig. Werden Veranstalter nun vermehrt auf Spotter wie Sie setzen?

 

Wronker: Es ist wie immer eine Frage des Geldes. Bei zehn Prozent unserer Aufträge setzen wir einen Spotter ein. Natürlich gibt es Veranstalter, die verantwortungsvoll agieren und sagen: Wir tun mehr, als von uns verlangt wird für die Sicherheit. Aber ein Spotter ist erstens immer nur ein Teil eines größeren Konzeptes und zweitens auch nicht bei allen Veranstaltungen ein unmittelbarer Sicherheitsgewinn.

 

FOCUS Online: Was meinen Sie damit?

 

Wronker: Wir setzen Spotter in erster Linie bei Veranstaltungen ein, bei denen es keine Einlasskontrolle gibt. Da macht es am meisten Sinn, weil diese Events unübersichtlicher sind. Auch gibt es bei Konzerten in Stadien oder Hallen meistens eine Kameraüberwachung. Dort sitzen dann Sicherheitsleute vor den Bildschirmen und überwachen so das Geschehen. Spotter sind hier wenig sinnvoll.

 

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WAZ vom 1.02.17, von Andrea Kleemann

 

Wachmänner drehen Überraschungsrunden durch Marienhospital und Knappschaftskrankenhaus. Das hat einen positiven Effekt.

 

Handys, Schmuck, Uhren und Laptops – Langfinger können alles gebrauchen, was sich schnell zu Geld machen lässt. Bei ihren Diebeszügen machen sie natürlich auch vor den Kliniken im Stadtgebiet nicht halt. „Aber die Fallzahlen sind relativ gering“, da sind sich Frank Hoppe, seit 1994 Technischer Leiter des Marienhospitals, und Anja Ernsting, Sprecherin des Knappschaftskrankenhauses, einig. Mit zunehmenden Sicherheitsvorkehrungen sei die Anzahl der Diebstähle eher rückläufig.

 

Dennoch oder gerade deswegen hat die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern sowie Inventar in den vergangenen Jahren in beiden Kliniken zunehmend an Bedeutung gewonnen. „Seit 2008 haben wir einen externen Sicherheitsdienst – zunächst mit einem Mitarbeiter, inzwischen mit zweien“, erklärt Frank Hoppe.

 

Wachdienst dreht unregelmäßige Runden

Dieser sei täglich irgendwann ab 18 Uhr im Einsatz. „Die genauen Zeiten wissen nur meine Mitarbeiter und ich“, stellt Michael Wronker, Inhaber Vest-Security e.K., fest. „Schließlich soll sich ja niemand darauf einstellen können, wann wir wo unterwegs sind.“ Etwa 45 Minuten dauere der Rundgang rund ums Haus sowie weitere 45 Minuten durch alle Stationen. „Wir kontrollieren Fenster, Türen, Beleuchtung und Notausgänge und reagieren natürlich bei besonderen Vorkommnissen.“

Und die gibt es immer mal wieder in der Zentralen Notfallambulanz: „Wir haben hier immer mal wieder aggressive oder alkoholisierte Patienten oder auch größere Menschenansammlungen, die für Unruhe sorgen“, berichtet Stefan Sommer, Leiter der Notfallambulanz. „Dann sind wir hier schnell überfordert und froh, wenn wir den Sicherheitsdienst zur Hilfe rufen können.“ Grundsätzlich stoße der Sicherheitsdienst auf positive Resonanz bei Patienten und Mitarbeitern, so Frank Hoppe. „Manche Kollegen lassen sich nachts sogar zu ihrem Auto begleiten.“

 

In jedem Patientenzimmer gibt es Safes

Am Knappschaftskrankenhaus gibt es seit 2009 einen hauseigenen Sicherheitsdienst. „Ein Team von acht Leuten teilt sich die Arbeit und geht tagsüber und nachts in unregelmäßigen Abständen durchs Haus“, so Anja Ernsting. „Das bringt Patienten und Mitarbeitern Sicherheit und schreckt Diebe hoffentlich ab.“

 

Habe jedoch mal jemand einen Laptop dabei, so passe dieser zwar nicht in den Safe, könne aber bei Untersuchungen auf der Station abgegeben werden.In beiden Kliniken gibt es Safes in den Patientenzimmern – für Schlüssel, Geldbörse, Handy und Schmuck. „Allerdings raten wir Patienten, möglichst keine Wertgegenstände mit in die Klinik zu bringen“, so Ernsting.

 

Sogar Toilettenpapier wird geklaut

Grundsätzlich jedoch gilt: Passieren kann immer etwas und ein Krankenhaus ist ein öffentliches Gebäude, in das zunächst mal jeder hineinkommen kann. „Es ist zwar selten, aber es kam schon vor, dass ein Safe in einem Patientenzimmer aufgebrochen wurde, Telefonkarten gestohlen oder ein Kaffeeautomat oder Mitarbeiterspint aufgebrochen wurde“, so Ernsting.

 

Und auch im MHB kommen beispielsweise mal Handy, Geldbörse oder gar Toilettenpapier weg. „Eine Weile sind sogar leere Wasserflaschen geklaut worden, wohl um mit dem Pfand Geld zu machen“, berichtet Frank Hoppe.

 

Ein Dieb ist auf frischer Tat ertappt worden

Und Michael Wronker erinnert sich, dass der Sicherheitsdienst mal einen Dieb erwischt habe, wie er sich gerade mit einem Computer aus dem Staub machen wollte. Glücklicherweise war in beiden Kliniken teures medizinisches Gerät bislang nicht im Visier von Dieben. „Letztlich befindet sich aber auch alles unter Verschluss“, so Anja Ernsting.

 

Zunehmend setzen MHB und Knappschaftskrankenhaus auf intelligente elektronische Schließsysteme, Kameras sind in allen Bereichen der Kliniken installiert. Hoppe: „Wir überprüfen das Sicherheitskonzept laufend und stimmen notwendige Maßnahmen mit der Kriminalpolizei ab.“

 

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WAZ vom 13.10.13, von Jo Gernoth

 

FELDMARK

 

3500 Gäste feiern beim Oktoberfest der Schützen

 

Dorstens größte Fete: Rappelvoll war das Oktoberfestzelt der Feldmark Schützen. 3500 begeisterte Besucher tanzten bis in die frühen Morgenstunden ein friedliches Bürgerfest. Dabei kam auch der gute Zweck nicht zu kurz: Die Organisatoren sammelten Geld für den an Leukämie erkrankten Marvin.

Wenn sich der berühmte Weißwurst-Äquator in Richtung Lippe verschiebt, dann entsteht die vermutlich intensivste Enklave urbayerischer Lebensart im Münsterland: Die Rede ist vom Oktoberfest der Feldmärker Schützen.

Diese Gaudi, wie der Bayer zu sagen pflegt, hat in seiner achten Auflage Dimensionen angenommen, die durchaus das Prädikat gigantisch verdienen . „Wenn ich für jeden Besucher, der die offizielle Zahl von 3500 überschreitet, einen Zehner bekomme, flieg ich in die Karibik“, sagte ein Flachlandtiroler in Lederhosen und mit strammen Waden.

Überhaupt: Waren in den Anfängen des Festes Seppelhut und Dirndl eher die Ausnahme, so ist denn der normale Ruhrgebiet-Nordrand-Feierdress - Jeans und Sweatshirt - klar ins Hintertreffen geraten. Aber nicht nur das Outfit, sondern auch die gesamte Anmutung des Festplatzes nähert sich immer mehr einem weiß-blauen Idyll nördlich von Schliersee, Isar und München.

„Es war ruhiger als sonst. Das Dorf, das die Schützen aufgebaut haben, hat für Entspannung gesorgt“ , sagte Michael Wronker, der mit seiner Vest-Security ein waches Auge auf die Feiernden hatte.

Ein echtes Volksfest gefeiert
Mehr als zufrieden mit dem Festverlauf zeigte sich auch der Präsident der Feldmärker Schützen, Dieter Dreckmann. „Ich bin froh, dass so viele Menschen aus unserer Stadt ein echtes Volksfest gefeiert haben“, so Dreckmann.

Dass bei solch einem Fest auch ernste Themen den Besuchern nicht lästig sind, bewies die Welle der Solidarität für den an Leukämie erkrankten Marvin: Über 850 Euro brachte der Verkauf von Herzen für das Kind und in den fest verschweißten Spendensäulen schlummert nach Einschätzung von Dreckmann auch noch ein ordentlicher Batzen Geld, der dem guten Zwecke dienen wird.

„Erfreulich ist auch die Tatsache, dass die Mehrzahl der Autofahrer den Wagen über Nacht hat stehen lassen und es auf den An- und Abmarschwegen ruhig geblieben ist“, sagte Dreckmann, dessen besonderer Dank den Nachbarn des Platzes gilt, die dieses Fest akzeptieren.

Im Zelt selbst war an und teilweise auch auf den Tischen schlichtweg die berühmte Sau los. Bewährter Unterhaltungsmusik mit flotten Sprüchen und gekonnten Arrangement lieferte einmal mehr DJ Peter Suttrop. Eine Sängerin namens Ina Colada aus Kirchhellen trällerte alpine Stimmung in das Zelt und spätestens mit den „Gaudi Blosn“ aus dem Ursprungland dieses Festformates kamen Lederhosen und Dirndl in Schunkellaune bei dem Fete, das in Dorsten schon Kult ist.
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WAZ vom 22.01.13, von Jo Gernoth

 

Nach Ausschreitungen: Respekt ist die Lösung"

 

Dorsten. Prügelnde Jugendliche, geschockte Vereinsmanager, blaue Augen und ganz viel Frust: die Bilanz einer Jugend-Stadtmeisterschaft im Fußball, die alle sportlichen Ereignisse in den Schatten stellt. Gemeinsam mit dem Sicherheitsexperten und Inhaber der weit über Dorsten hinaus bekannten Firma Vest-Security, Michael Wronker, sucht die WAZ nach Ursachen der Ausschreitungen und nach möglichen Lösungswegen.

Eine sportliche Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendfußballern artet aus, zahlreiche Zuschauer stürmen den Platz und greifen Spieler an. Wo sieht der Experte die Ursachen für ein solches Ereignis? „Es gibt mannigfaltige Gründe. Rivalitäten aus dem Lebensumfeld, Eifersucht und etliches mehr. Zentrale Ursache sind Frustrationen, die zu einem massiven Absinken der Hemmschwellen führen“, erklärt Wronker und ergänzt: „Mit geschultem Blick und Hintergrundwissen kann ein Sicherheitsfachmann diese Entwicklungen erkennen und präventiv handeln.“ Mit dem Abschreckungspotenzial eines martialischen Security-Mitarbeiters ist der Gewalt aber längst nicht Herr zu werden.

Respekt gegenüber den Randalierern, Dialog ist wichtig

„Der Kern des Handelns ist der Respekt. Die Diktion des Jugendalters und bestimmter Gruppen ist Verachtung pur. Da werden Mitmenschen als Opfer bezeichnet. Wenn man so etwas hört, dann ist Präsenz gefordert. Man muss in die heiße Zone gehen“, sagt Wronker. In der Höhle des Löwen geht es dann nicht darum, die Muskeln spielen zu lassen, sondern den möglichen Randalierern Respekt entgegen zu bringen. Das sei für die meisten eine neue Erfahrung. „Im Dialog mit potenziellen Gewalttätern lässt sich viel von der Intention dieser Gruppe ausloten. Geschultes Personal muss dann unter Umständen auch das Hausrecht durchsetzen. Das hat nichts mit einer Prügelei zu tun, sondern kann wie fast jedes Handwerk erlernt werden“, sagt Wronker, der aus unzähligen Einsätzen weiß, dass gerade beim Sport die „Putztruppen“ bekannt sind.

 

Mit kleinen Tricks viel erreichen

 

„Mir ist klar, dass nicht zu jedem Turnier ein Profi-Sicherheitsunternehmen auflaufen kann. Natürlich sind die Ordner wichtig und mit ein paar kleinen Tricks können sie eine Menge ausrichten“, erklärt Wronker. Der Inhaber eines behördlich genehmigten Sicherheitsunternehmens, der auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im Einsatz war, empfiehlt, dass immer die selben Ordner im Einsatz stehen sollten. „Der Wiedererkennungseffekt ist wichtig“, denn: Ordner üben eine Vorbildfunktion aus. Sie sollten aus diesem Grund ein verbindliches, gepflegtes Bild abgeben.

„Respekt ist die Lösung. Niemand hat vor jemandem Respekt, der nicht entsprechend wirkt. Eine Jacke mit der klaren Kennzeichnung als Ordner und vielleicht eine entsprechende Kappe bewirkt viel“, sagt der Security-Ausbilder Wronker, der die Lizenz der IHK besitzt und das Thema Sicherheit in einem Fachstudium vertieft hat. Wichtig ist nach seinen Erkenntnissen die Konsequenz im Handeln und die Behandlung des Themas Sicherheit an den Spieltagen. „Leider ist da eine unselige Entwicklung im Gange“, so Wronker.

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WAZ vom 21.01.13, von Ute Hildebrand-Schute

 

Moekicks sagen „Danke“

 

Holsterhausen. Mit massenhaftem Click wählten die Dorstener im vergangenen Jahr die „Moekicks“ ins „WDR2 für eine Stadt“-Konzert auf dem Zechengelände. Sie verschafften der Dorstener Gruppe damit als Vorband eine Bühne und ein Publikum bis dahin nicht gekannter Größe. Nach diesem tollen Konzert wollen die Moekicks den Dorstener nun „ein bisschen was zurück geben“. Das ist ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Lebenshilfe am nächsten Freitag.

Drei Bands und ein Rapper

Bei der Suche nach einem caritativen Zweck lag die Lebenshilfe auf Grund privater Beziehungen eigentlich nahe. Und auch der Ort für das Konzert musste nicht lange gesucht werden: das Haus der Jugend an der Olbergstraße. Schließlich haben die sieben Dorstener, die 2009 ihre Band gründeten und die fürs Studium inzwischen verstreut in Deutschland leben, hier vor Jahren ihr allererstes Konzert gegeben. Jugendheimleiter Jochen Thiemann musste deshalb nicht lange überlegen, um sein Okay zu geben. Und schließlich ist außerdem auch die Außenwohngruppe der Lebenshilfe quasi Nachbar des HOT und eine Lebenshilfe-Gruppe kommt regelmäßig zum Kegeln ins Haus.

Und weil das Konzert – unter dem Motto „Benefiz-Clash“ -- mal was anderes als das gewohnte sein soll, wird neben dem Soul der Moekicks auch Hipp-Hopp zu hören sein. Neben den Dorstenern spielen „Faceborn“, die ihre Wurzeln in Dorsten haben, aber jetzt in Bochum zu Hause sind, sowie „Ohrwurm“ aus Schermbeck und der Dortmunder Rapper Schlakks. Als „Bonbon“ des Abends werden alle Musiker als „Urban Classic Collective“ gemeinsam auf der Bühne stehen.

Für Sicherheit und Ordnung sorgt zu Sonderkonditionen die Fa. Vest-Security e.K.. Als Sponsor tritt auch Event Stage auf, die die Technik kostenlos zur Verfügung stellt. Ehrenamtlich arbeitet schließlich auch das Helfer-Team des HOT, das aufbaut, abbaut und sich am Abend um alles kümmert. „Ohne die geht gar nichts“, lobt HOT-Leiter Thiemann die Aktiven. So können 100 Prozent der Einnahmen als Spende weitergegeben werden.

Der Eintritt zu dem Konzert ist mit 4,50 Euro moderat. Deshalb werden zusätzlich Spendenboxen aufgestellt, schließlich soll so viel Geld wie möglich für den guten Zweck zusammen kommen. Verkauft werden können aus Sicherheitsgründen maximal 200 Karten, der Vorverkauf hat bereits begonnen, deshalb sollte man sich sputen für ein Ticket.

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WAZ vom 11. Oktober 2012, von Christoph Winkel

 

FIRMENPORTRAIT
 

„Mit Sicherheit in guten Händen“

Sicher ist sicher. Michael Wronker weiß um die Bedeutung dieser Redewendung. Der Barkenberger ist Inhaber der Firma Vest-Security, seit 2006 dreht sich bei ihm und seinen rund 40 Mitarbeitern alles um das Thema Sicherheit. „Mit Sicherheit in guten Händen“ steht auf seiner Homepage geschrieben.

Der 42-Jährige war über 20 Jahre für einen privaten Sicherheitsdienst aus Gelsenkirchen im Einsatz, seit der Eröffnung der Arena auf Schalke bei sämtlichen Großevents dort Abschnittsleiter. Private Anfragen häuften sich, so dass Wronker 2006 seine eigene Sicherheitsfirma gründete. „Sicherheit ist kein Beruf, Sicherheit ist eine Berufung. Hört sich flapsig an, ist aber so“, sagt Michael Wronker und lacht.

 

Beim Oktoberfest im Einsatz

 

Sein Angebot ist breit gefächert. Ein wesentlicher Teil ist natürlich „Eventsecurity.“ Beim „Dorstival“, jetzt am Wochenende wieder beim Oktoberfest in der Feldmark, im Gemeinschaftshaus Wulfen, aber auch schon beim Musikfestival „Rock am Ring“ sorgte Wronkers Team für Sicherheit. „Von der Taschen- über die Einlasskontrolle bis zum Einschreiten, wenn es Ärger gibt“, erklärt der Barkenberger.

Was braucht man, um ein guter Sicherheitsmann zu sein? Michael Wronker zählt auf: „Ruhe, Überzeugungskraft, Einfühlungsvermögen, Menschenkenntnis und Konsequenz. Am besten von allem eine ganze Menge. Es ist nicht mein Job, beliebt zu sein. Ich möchte guter Dienstleister sein.“

 

Michael Wronker gründete 2006 die Firma Vest-Security. Mittlerweile beschäftigt er 40 Mitarbeiter.

Der Sicherheitsfachwirt (FH) legt Wert darauf, dass sein Team nicht protzig, nicht überheblich wirkt. Das widerspricht der Firmenphilosophie. „Wir treten je nach Kundenwunsch im Anzug oder in dezenter Dienstkleidung auf. Bomberjacken oder offene Tätowierungen sind tabu.“

Wronker setzt seine Mitarbeiter nach dem „Drei-Stufen-Prinzip“ ein: Freundlich, freundlich bestimmend, nur noch bestimmend. „Man darf sich nicht zum Kaspar machen. Stichwort Konsequenz“, sagt er. „Wir haben schließlich eine Verantwortung für Leib und Leben.“

Auch bei Rock am (Nuerburg)Ring hat Michael Wronkers Firma Vest Security schon für Sicherheit gesorgt. Das „Dorstival“, das rund 6000 Gäste anlockt, sei beispiellos hinsichtlich des Sicherheitskonzeptes. „Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei, Jugendamt, THW, Rotes Kreuz und wir arbeiten super miteinander. Das habe ich in dieser Form noch nirgendwo erlebt“, erklärt Wronker.

Weitere Einsatzgebiete seiner Firma sind Baustellenbewachungen, Citystreifen, Objekt- und
Werkschutz. Auch Einzelhandelsdetektive werden gestellt. „Einer meiner Leute ist sogar mal mit auf eine Kommunion gegangen, weil sich die Familie nicht ganz grün war“, sagt Wronker. Zu seinen Kunden zählen neben Privatleuten größtenteils Bauunternehmen, Vereine oder Eventveranstalter. In Dorsten und rund 30 Kilometer rund um die Stadt.

 

Christoph Winkel

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Kurier zum Sonntag, 29. September 2012

Vest-Security sorgt für Sicherheit

Wenn am Samstag, 27. Oktober, die Hülser Schützen im Festzelt ihr Oktoberfest feiern, dann ist ein Team der Firma Vest-Security e.K. vor Ort. Die Sicherung solcher Feste gehört zum Aufgabenbereich der in Dorsten ansässigen Firma, die jetzt auch in Marl an der Kamphoffstraße 9 vertreten ist. „Wir waren auch schon bei ,Rock am Ring‘ im Einsatz“, sagt Firmengründer und Sicherheitsfachwirt (FH) Michael Wronker (Foto). Auch bei Abi-Vorfeten, bei der Überwachung von Baustellen und Einrichtungen sind die Experten des 2006 gegründeten Unternehmens im Einsatz. Es kommt aber auch vor, dass Privatleute Schutz anfordern. Wenn sie z.B. befürchten, dass es bei einer Familienfeier zwischen zerstrittenen Mitgliedern zu Auseinandersetzungen kommen könnte. Da die Sicherheitsbranche boomt, sucht Michael Wronker ständig qualifizierte Mitarbeiter. Er bildet auch Nachwuchskräfte aus.

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Stadtspiegel Dorsten vom 12. Oktober 2011, von Jo Gernoth

 

Invasion der Seppelhüte

 

Es war ein wahrlich rauschendes Fest, dieses Oktoberfest in der Feldmark. „Es ist zwar alles ruhig verlaufen, aber wir haben auch gemerkt, dass wir mit dieser Besucherzahl von 3000 Gästen an die Grenzen des Machbaren geraten“, sagte der Chef der Feldmärker Schützen, Dieter Dreckmann. Um 17 Uhr öffnete das Zelt und in wenigen Minuten war die „Bude“ voll.


1-2-Gsuffa: So lautete wohl das Panier etlicher Gäste, die bereits im Anmarsch auf das Zelt „vorglühend“ aktiv waren. Wie auch immer: Im Zelt selbst ging die Post ab. Mit den „Münchener Gschichten“ war eine „Wiesn“ erfahrene Band am Start, die zielsicher aus dem Repertoire der lästigen Musikanten bis zu AC/DC genau das spielte, was den Saal zum kochen brachte. Ein Könner war auch das DJ Özi-Double, das mit dem Anton aus Tirol und dem Stern, der den Namen der Liebsten trug, für Furore sorgte. Jedenfalls setzte die Musik die Gäste, von denen die Mehrzahl jung bis sehr jung war, mächtig in Bewegung. Eine Lederhose und ein Dirndl: Die Uniform des Abends. Auch der Seppelhut durfte nicht fehlen. So geriet die Corona mächtig ins Schwitzen und es schlug sich der Dampf, den diese Fete erzeugte, als leichter Nieselregen vom Zeltdach nieder.


Ein Prosit auf die Gemütlichkeit. „Eigentlich war alles ruhig. Die Feldmärker haben halt Routine, denn eine perfekte Organisation vermeidet viel Ärger“, sagte Vest-Security-Chef Wronker, der mit seinem Team dezent, aber wirkungsvoll für Ruhe und Ordnung sorgte. „Wir werden im kommenden Jahr die Vorverkaufspraxis überdenken und auf keinen Fall das Fest auf zwei Tage ausweiten. Wir bedanken uns ganz toll bei den Anwohnern unseres Festplatzes, dass sie die Musik und die Geräuschentwicklung hingenommen haben“, sagte Dieter Dreckmann. So wird es dann wohl auch 2012 wieder in der Feldmark ein zünftiges Oktoberfest geben.

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Dorstener Zeitung vom 29. Juli 2011

 

Konzept vorgestellt

Dorstival auf der Halde ist in guten Händen

 

DORSTEN Dass Organisator Christian Joswig bei Veranstaltungen immer ein leicht mulmiges Gefühl hat, liegt beim Dorstival garantiert nicht am Sicherheitskonzept, auf das sich Feuerwehr, Polizei, Deutsches Rotes Kreuz, THW, RAG, Vest -Security, Limes Mobil und die zuständigen Behörden der Stadt Dorsten am Mittwoch geeinigt haben. Das zweitägige Open-Air-Festival auf der Hürfeldhalde kann kommen

 

Auf dem 12.000 Quadratmeter großen Plateau gibt es am 5. und 6. August keine Engpässe. Zufahrt- und Rettungswege sind optimal ausgeleuchtet, die Sammelplätze sind größer als das eigentliche Festival-Gelände. Hubschrauberlandeplatz, viele aktive Kommunikationswege der Helfer, ein technisch voll ausgestattetes Lagezentrum, etliche Rettungsfahrzeuge sowie Helfer direkt vor Ort - es fehlt an nichts.

Geschwindigkeitskontrollen geplant

Nach den guten Erfahrungen von 2010 wurde der damalige Plan für dieses Jahr nur im Detail ein wenig angepasst, so etwa in Sachen Verkehrssicherung: "Zum Schutz der Besucher und der Camper auf dem Festivalparkplatz wird die B225 zwischen den Kreuzungen Gottlieb-Daimler- und Buerer Straße zur Tempo-30-Zone", erklärt Ordnungsamtsleiter Rolf Köllmann. Egon Bartker von der Polizei Dorsten, weist Autofahrer nachdrücklich darauf hin, dass zur Überwachung dieser Geschwindigkeitsbegrenzung verstärkt Radarkontrollen stattfinden werden.In Sachen Jugendschutz wird durch die behördeneigene Regelung garantiert, dass Jugendliche über 14 die Dorstivaltage komplett, d.h. bis 1 Uhr, genießen können. Nur unter 14-Jährige müssen das Gelände um 22 Uhr verlassen. "Aus den letzten Jahren wissen wir, dass Eltern überwiegend gemeinsam mit ihren Kindern zum Dorstival gehen, denn es ist ein rundum generationenübergreifendes Festival", so Daniela Thoring vom Jugendamt.

Präventiv wird das Projekt "Kenn dein Limit" anwesend sein. Durch spezielle Bändchen, Absprachen mit den Getränkeständen und stichprobenartige Ausweiskontrollen wird kein Alkohol an Minderjährige ausgeschenkt: "Wir hatten noch nie minderjährige Patienten aufgrund von Alkohol", bestätigt Dominic Zientek vom Roten Kreuz, der, wie alle am Sicherheitskonzept Beteiligten, schon 2009 und 2010 auf der Halde dabei war.

Shuttlebusse bis nach Konzertschluss

Für den sicheren Heimweg aller Ticketinhaber fahren bis nach Konzertschluss regelmäßig Shuttle-Busse. "Der Plan ist für die Sicherheit von 6900 Besuchern pro Tag ausgelegt, die konstant vor Ort sind", versichert Andreas Fischer von der Feuerwehr Dorsten. "Wir erwarten in etwa so viele Gäste wie im letzten Jahr, d.h. um die 3000 Besucher pro Tag", ergänzt Joswig, "zudem erwarten wir erneut hohe Fluktuation, so dass die Veranstaltung in sehr guten Händen ist."

Selbst auf drohende Unwetter kann man unmittelbar reagieren, denn durch Internet, Fax und Telefon empfängt das Lagezentrum auf der Halde alle 15 Minuten detaillierte Wetterinformationen von mindestens zwei Diensten. "Aber es wird nicht regnen", hofft Christian Joswig, "bis jetzt lautet die Vorhersage 26 Grad und leichte Bewölkung."

Den Helfern, die von Mittwoch bis Sonntag teilweise ununterbrochen auf der Halde sein werden, und den Besuchern wird es recht sein.

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WAZ vom 29. Juli 2011

 

Das Dorstival ist sicher - die Halde rockt
 

Dorsten. Das Sicherheitskonzept von Feuerwehr, Polizei, Jugendamt, DRK, THW und Sicherheitsfirma für das 3. Dorstival steht. Organisator Christian Joswig blickt voraus: „Die Wettervorhersage spricht von Sonne und 26°C!“ Im August rockt die Halde.

„Ich fühle mich in sehr guten Händen - wie auch schon in den letzten Jahren“, versichert Christian Joswig, Organisator auch des 3. Dorstivals, das am 5. und 6. August die Halde rocken soll. Feuerwehr, Polizei, Jugendamt, DRK, THW und Sicherheitsfirma (Vest-Security e.K.) stellten jetzt gemeinsam ihr Sicherheitskonzept vor. Und noch eins behauptete Joswig bei dem Pressegespräch, das am Mittwoch unmittelbar nach den wolkenbruchartigen Regenfällen stattfand: „Die Wettervorhersage spricht von Sonne und 26°C!“ Wollen wir’s mal glauben.

Seit der Loveparade-Katastrophe im letzten Jahr ist nichts mehr wie es war. Schon 2010 wurde das Sicherheitskonzept fürs Haldenfestival, das nur wenige Tage nach der Loveparade stattfand, überarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch um allen Eltern die Angst zu nehmen, ihre Kinder dort hin gehen zu lassen.Nicht anders hat man es in diesem Jahr gehalten. „Das Sicherheitskonzept wurde nicht verändert“, erläuterte Feuerwehrchef Andreas Fischer. Die Veranstaltungsfläche ist auch in diesem Jahr wieder 12 000 Quadratmeter groß und von einem rund sechs Meter breiten Streifen umgeben, der frei bleibt. Das Gelände wird mit flexiblen Zäunen eingefasst, die bei großem Gedränge einfach entfernt werden können. Man rechnet mit insgesamt rund 6000 Festivalbesuchern.

Zwei Rettungswege

Es wird zwei Rettungswege (und einen dritten für den Notfall) geben, die zur Marler Straße führen und beleuchtet werden.

Das THW rückt mit 15 bis 20 Leuten und zwei großen Stromaggregaten an. Sie beleuchten die Wege und versorgen die Einsatzkräfte vor Ort - insgesamt 85 - mit Strom. Es gibt ein Lagezentrum und alle funken quasi auf der gleichen Welle. Kommunikationspannen wie in Duisburg wird es auf der Halde nicht geben.

Die Feuerwehr rückt mit vier RTW, einem KTW, einem Notarzt und 20 Helfern an. Das DRK übernimmt den Sanitätsdienst in Zelten und mit Fußstreifen. Man ist für alle Eventualitäten gerüstet. Bei einem „Massenanfall mit Verletzten“ wird eine Alarmierungskette im gesamten Kreis Recklinghausen ausgelöst. Es gibt Sammelplätze und einen Hubschrauberlandeplatz.

Wie schon in den Vorjahren wird auch diesmal wieder Michael Wronker mit insgesamt 35 Kräften seiner Wulfener Firma (Vest-Security e.K.) auf dem Festivalgelände für die Sicherheit sorgen. Dazu zählt auch die Einhaltung des Jugendschutzes bei Alkohol und „Sperrstunde“. Kontrollieren werden auch Mitarbeiter des städtischen Jugendschutzes. Die Ausgabe verschieden farbiger Bändchen erleichtert die Kontrolle.

Für die Polizei kündigte Polizeihauptkommissar Egon Bartker Radarkontrollen auf der Marler Straße an, für die während der Veranstaltung auf weiten Strecken Tempo 30 gilt. Nachdem es im letzten Jahr Ärger mit Temposündern gegeben hat, die die Schilder nicht gesehen hatten, sollen in diesem Jahr noch mehr Hinweise „Großveranstaltung“ aufgestellt werden. Zur Sicherheit der Fußgänger wird in Höhe der Parkplätze eine Fußgängerampel aufgestellt.

Bürger, die sich Sorgen um ihre (Nacht)Ruhe machen, kann Ordnungsamtsleiter Rolf Köllmann beruhigen: „Der Schallpegel wird begrenzt.“

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Dorstener Zeitung vom 7. Februar 2011

 

Mitarbeiter von "Vest-Security" verbrachten zwei ruhige Abende

 

DORSTEN Zwei ruhige Abende verbrachten die fünf Sicherheitsdienst-Mitarbeiter von Vest-Security am Freitag und am Samstag beim Festival "Metal-Apocalypse" im Treffpunkt Altstadt.

 

Die Fans feierten ihre Metal-Party, „Krawallmacher“ tauchten nicht auf. „Bei Abi-Feten hier haben wir mehr zu tun“, meinte Team-Leiter Oliver Imberg.

Platzverbot erteilt

Am Freitag mussten zwei Personen, die das Rauchverbot in den Räumen nicht verstehen wollten, an die frische Luft befördert werden. Samstagnacht tauchten zwei Jugendliche mit Wodka auf: Ihnen wurde ein Platzverbot erteilt und der Alkohol konfisziert. Ansonsten gab es keine Vorkommnisse. 500 nette Jungs und Mädels aus dem Metal-Lager feierten eine laute, aber friedliche Party. Die Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst und die Musik-Fans sind mittlerweile gute Bekannte.

Man kennt sich

Da der Treffpunkt Altstadt und die Vest-Security bei Veranstaltungen schon länger zusammenarbeiten, kennt man sich und begrüßt sich mit Handschlag. Bei der Kontrolle am Eingang öffneten die Gäste bereitwillig ihre Taschen und Rucksäcke. Die Sicherheitsdienstler hielten Ausschau nach Waffen jeglicher Art, aber auch nach Haarspray – das könne man schließlich entzünden – und nach Getränkedosen oder Flaschen, die als Wurfgeschosse verwendet werden könnten.

Am vergangenen Wochenende fanden die Security-Mitarbeiter nichts dergleichen in den Taschen der Metal-Fans. Oliver Imberg, Marcel Westerhoff, Michael Zeretzki, Waldemar Jakob und Sarah Jyhs waren stets präsent und einsatzbereit.

Kontrolle an der Tür

Zwei von ihnen kontrollierten die ankommenden Gäste an der Tür, zwei weitere sicherten den Konzertsaal und einer den Backstage-Bereich. Aufgrund der Personenkontrollen ist immer eine weibliche Mitarbeiterin dabei. Allein die Präsenz des Security-Teams sorgt dafür, dass Veranstaltungen ruhiger ablaufen als in früheren Jahren. Sie beobachten und wissen aufgrund ihrer Berufserfahrung genau, welche Leute Unruhe stiften könnten. Wenn solche Personen auftauchen, greifen sie schon im Vorfeld ein, bevor die Situation eskaliert.

Gute Menschenkenntnis

„Gute Menschenkenntnis ist die wichtigste Eigenschaft eines Security-Mitarbeiters“, weiß Oliver Imberg. Sein Team kennt die ständigen Störenfriede und sorgt am Eingang dafür, dass diese die Räume erst gar nicht betreten. Wer beispielsweise betrunken zum Konzert will, hat keine Chance, an Oliver Imberg und seinem Team vorbei zu kommen. Aber am Wochenende waren die Störenfriede woanders unterwegs und die vier Männer und die Dame vom Sicherheitsdienst konnten in aller Ruhe die Musik genießen. Wer weiß, vielleicht ist der eine oder andere von ihnen so zum Metal-Fan geworden?

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WAZ vom 13. August 2010

 

Das sichere Festival

 

Dorsten. „Wir wollen den Eltern die Sorgen nehmen.“ Bürgermeister Lambert Lütkenhorst nahm damit gestern auch das Ergebnis der Pressekonferenz vorweg: Eine Katastrophe wie 18 Tage zuvor bei der Duisburger Love Parade ist beim zweiten Dorstival auf der Hürfeldhalde nicht vorstellbar.

 

Am 10. und 11. September steigt ein „Freiraum“-Festival im besten Sinne: Selbst wenn sich die Besucherzahlen verdoppeln sollten (2009 waren es 6000 an beiden Tagen, also rund 3000 pro Tag): Platz gibt es satt auf der grünen Wiese. Eckhard Wildhagen von der RAG betont sogar, dass „alles saftiges Grün“ sein wird, frisch gemäht, denn: Nur vergilbtes Gras kann brennen.

Die Feuerwehr ist dennoch präsent mit 20 Helfern, vier Rettungswagen, Notarzt und einem ausgefeilten Einsatz-, Funk- und Fluchtwege-Konzept. Gleichzeitig präsentierte Feuerwehr-Chef Andreas Fischer gestern in der neuen Wache den technischen Standard des SAE-Raumes: Der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“ hätte sich früher im Rathaus einrichten müssen – bei geringerer Ausstattung.

Der nachts beleuchtete Weg zur Dorstival-Wiese ist an der schmalsten Stelle 5,5 Meter breit – „eingefasst“ von Natur, von Wiese und Gebüsch. Die von Bauzäunen umschlossene Dorstival-Wiese zählt 12 000 Quadratmeter. Mehr als 7500 Eintritts-Bändchen wird das Jugendamt als Veranstalter nicht verkaufen. Als realistische Erwartung meint der Bürgermeister: „Wir würden uns freuen, wenn 4000 pro Abend kommen.“ Auf die selbst gestellte Frage „Was kann passieren?“ nannte Lütkenhorst zuerst „eine bedrohliche Gewitterfront“, die eine Evakuierung des 60 Meter über der Straße gelegenen Halden-Platzes nötig machen würde.

Die Polizei kann dafür die Marler Straße jederzeit sperren. An beiden „Dorstival“-Tagen gilt dort ohnehin Tempo 50 und Tempo 30 nahe der Parkplätze, für die eigens eine weitere Ampel aufgebaut wird. Es gibt einen zweiten Rettungsweg, der am „Südhang“ nahe der Lkw-Waschanlage herunter führt. Von dort bezieht die Feuerwehr auch ihr Löschwasser.
Der dritte „Rettungsplatz“ ist eine weitere Wiese, oberhalb des Dorstival-Areals und noch weiträumiger.Die vom Jugendamt engagierte Sicherheitsfirma ist, wie schon 2009, jene des Wulfeners Michael Wronker (Vest-Security e.K.). Mit 35 Mitarbeitern, wird diese vom 10. bis 12. September im Einsatz sein werden.

Alle Beteiligten sind nach dem Funk-Konzept der Feuerwehr ausgestattet. „Wir arbeiten alle auf einem Führungs-Kanal“, so Feuerwehr-Chef Andreas Fischer. Zwei weitere „Rückfall-Ebenen“ stellen den ständigen Kontakt sicher.

Auch für den Jugendschutz ist gesorgt, wie der erste Beigeordnete Gerd Baumeister referierte: „Keine harten Alkoholika.“ Es gibt Taschenkontrollen. „Dies ist eine Jugendamts-Veranstaltung.

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Allgemeine Zeitung vom 13. Juni 2010

 

Trööööööööt - Coesfeld jubelt!

Coesfeld. Was für ein Auftakt! Super bombige Stimmung auf der Fanmeile. Die achte Minute - Podolski hämmert mit Links den Ball ins Tor. Tröööööt. Jubel. Fahnen. Die 27., Klose köpft - Tooor. Jubel, Fahnen, und noch mehr Jubel, der durch die Innenstadt schallt, und das monotone Vuvuzela-Summen der WM-Übertragung übertönt, das sich anhört, als ob jemand in ein Hornissennest gestochen hätte. Egal. "Das Spiel ist einfach klasse, die Atmosphäre hier bombig", findet Kirsten Voß, die mit ein paar Freunden auf der Bernhard-van-Galen-Straße ist.

Sechs Leinwände und drinnen noch Fernseher, schätzungsweise 2000 Besucher. Dicht stehen sie auf der gesperrten Straße. Jubeln, freuen sich, schwenken Fahnen. "Klar, dieses Gesumme ist fürchterlich nervig", findet Judith Reckmann. Finden viele, andere meinen, man gewöhne sich dran. Patrick Riering ist der Meinung, dass die lauten Blasinstrumente dazu gehören. "Das ist nun mal Tradition in Südafrika. Ist doch okay."

Die Party geht weiter. Riesen Spiel, strahlende Fans, "tolle schöne Stimmung", sagt Wolfgang Flüchter, Besitzer der Kaffeemühle, der zusammen mit dem Cafe Central, dem China Restaurant und dem Latissimus sowie der Allgemeinen Zeitung als Medienpartner die Fanmeile eingerichtet hat. "Und die Leute sind gut drauf, alles läuft rund."

Das bestätigt auch das Security-Team (Vest-Security e.K.) aus Dorsten, das mit acht Mitarbeitern dabei ist. "Keine weiteren Probleme", sagt Chef Michael Wronker nach der ersten Halbzeit. "Auch im Park ist alles ruhig. Sicher, bei den Taschenkontrollen maulen mal ein paar Leute." Denn Getränke dürfen nicht mit reingebracht werden auf die "Meile". Und draußen bleiben müsse auch die Vuvuzela-Trompeten. Aber die Trööööööten wollte sowieso kaum jemand mitbringen. Gerade mal vier sichergestellte Stücke stehen vorne am Eingang auf einem Tisch.

Das Sommermärchen geht weiter. Die 68. gehört Müller, zwei Minuten später Cacau - Tor, 4:0. Wahnsinnige Stimmung. Die Australier stehen neben sich, Coesfeld jubelt.

"So kann es weitergehen", freut sich Michael Gerkmann, der mit Doris Brinkmann aus Nottuln gekommen ist. "Es ist toll hier, richtig angenehm", meint Doris Brinkmann. "Ich hätte nicht gedacht, dass Coesfeld sowas auf die Beine gestellt bekommt. Man ist mitten drin, das ist cool." Das Endspiel wollen sie in Berlin gucken. "Schon gebucht." Denn für sie ist jetzt schon klar: "Entweder spielt Deutschland um den dritten Platz, oder wir sind im Endspiel." Klar. Tröööööt.

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Dorstener Zeitung vom 24. August 2009

 

Lobeshymnen von allen Seiten auf das erste Dorstival

DORSTEN Das Dorstival ist vorbei und hat seine Spuren hinterlassen. Auch bei den Organisatoren. Denen sind die Anstrengungen der vergangenen Tage noch deutlich anzusehen.

 

Beim Kaffeetrinken im Treffpunkt Altstadt besprechen Treffpunkt-Altstadt-Leiter Christian Joswig, Rockforum-Chef Karim Laiquddin, Thomas Hein von Interevent, Treffpunkt-Mitarbeiterin Irena Chlopech-Czech sowie Michael Wronker von der Vest Security am Montagmorgen den Ablauf des Festivals. Und sind sich einig: Große Fehler hat man nicht gemacht.

Kaum Probleme habe man im Eingangsbereich gehabt, sagt Chlopech-Czech, die zwei Tage lang an der Kasse gesessen hat. "Die Security hat gut aufgepasst", sagt sie. Es habe aber auch kaum Probleme gegeben, sagt Wronker, der mit 30 Sicherheitsmännern vor Ort war. Schlägereien? Fehlanzeige. Konsequent habe man am Eingang darauf geachtet, den Leuten alles, was als Waffe dienen könnte abzunehmen.

Auch Deo-Sprays abgenommen

Auch Deo-Sprays, die in Verbindung mit einem Feuerzeug gefährlich werden könnten. Sogar Nietenarmbänder habe man den Festivalbesuchern abgenommen, sagt Wronker. "Es war natürlich nicht so geschickt, dass auf dem Gelände ein Stand solche Armbänder verkauft hat."

Joswig hört zu, nickt. Das Telefon klingelt. Die Polizei. "Herzlichen Glückwunsch zu der gelungenen Veranstaltung", bekommt er von Wachleiter Norbert Jendrilek zu hören. Nicht der erste Glückwunsch an diesem Tag. Auch nicht der letzte.

Kassensturz in zwei Wochen

Endgültigen Kassensturz könne man erst in etwa zwei Wochen machen, sagt Joswig. Erst dann habe man alle Rechnungen zusammen. "Ich gehe aber davon aus, dass wir mit dem Budget hinkommen werden."

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WAZ vom 15. Februar 2009

 

Zwischen Busbahnhof, Fast-Food, Tankstelle und Altstadttreff brennt am Freitagabend die Luft. Nicht nur dann, wenn die Abi-Vorfete angesagt ist. Präsenz der Ordnungskräfte nur ein Teil der Gewalt-Prävention

Es bleibt nicht beim Eistee. Vollgas braucht Treibstoff. Zwischen Busbahnhof, Fast-Food, Tankstelle und Altstadtreff findet die Party auf der Straße statt. 

Nils und Vanessa sind jung und haben, wie es so schön heißt, das Leben noch vor sich. Sie wollen allerdings an diesem Freitag nichts vom Wechsel auf die Zukunft hören, den ihnen die Eltern, die Lehrer und manchmal sogar der Pastor predigen. Sie wollen Spaß und Vollgas. Vollgas braucht Treibstoff und ein Treibhaus: Tankstelle für den Treibstoff ist der Getränke-Discounter und das Treibhaus der Gefühle ist der Altstadtreff. Letzterer allerdings nur dann, wenn nicht zuviel Treibstoff getankt wurde.

"Suff muss sein. Wir kippen schon mal einen, bis die Lampe an ist", meint ein weiterer 16-jähriger Jüngling, der mit dem kleinen Feigling in der Hand lieber sein Inkognito wahren möchte. Auf die Frage, was denn so gekippt wird, zuckt er mit den Schultern und seine glasigen Augen leuchten. Die Antwort ist schon nicht mehr so ganz ernst zu nehmen. Vanessa kippt mal maximal so drei V-Plus, mehr nicht und bei V-Plus meckert auch niemand. "Es ist besser, immer noch halbwegs nüchtern zu bleiben. Wenn du richtig Hacke bist, kannst du sicher sein, dass deine Jacke gezogen wird und dein Handy weg ist", wirft Nils ein und fuchtelt mit seiner Bierflasche. Sein Effenbergfinger zeigt dabei in die Nacht.

Da sind die Anderen, denn das Gelände zwischen Altstadttreff, Hamburger-Bude und Getränkediscounter ist belebt. Die Jugend beherrscht die Nacht. Nachtflug im Suff zwischen den Pol-Marken des wohl einzigen Jugend-Vergnügens in Dorsten. Ach ja, die Party, die Abi-Vorfete.

"Cool, aber auch kalter Kaffee. Mittel zum Zweck. Wir haben hier noch eine Rechnung offen, weißt du", lautet die wenig gemütliche Botschaft eines jungen Mannes, der auffällig gut gekleidet ist und eindeutige Kampfbewegungen andeutet. "Life of a Fighter", steht auf seiner Kappe. Zwischen Messdiener und Street-Fighter: Die Nacht im Dorstener Süd-Westen schluckt diese Nachtschwärmer und Johann Klauck von der Dorstener Polizeiwache kennt seine Kundschaft, weiß sie zu bändigen. "Der Bulle ist in Ordnung. Wenn der mit seinen Leuten nicht da wäre, dann würde das richtig knallen", erklärt ein blonder Schlaks mit Harry-Potter-Brille und nimmt einen tiefen Schluck aus der Likörpulle, als ob er seine These so unterstreichen wollte.

"Unsere Arbeit ist wie ein Eisberg: Unsere Präsenz hier vor Ort ist ein Fünftel von dem, was wir unternehmen um hier eine nachhaltige Gewalt-Prävention zu installieren", erklärt Klauck, während er einen Schwung kopierter Personenfotos aus dem Streifenwagen holt und Michael Wronker instruiert. Wronker hat mit seinen Leuten vom Security-Dienst (Vest-Security e.K.) eine Eingangsschleuse vor dem Altstadttreff aufgebaut, die dem, was ein Flughafen zu bieten hat, in nichts nachsteht: Leibesvisitation, Metalldetektor und Personalausweiskontrolle. Und Gesichtskontrolle anhand der Bilder von denen, die einen Platzverweis erhalten haben.

"Wer randaliert hat und erwischt wurde, der bekommt im Wiederholungsfall einen Platzverweis. Den überbringt ein Beamter persönlich und weist im Beisein der Eltern auf die Konsequenzen der Nichteinhaltung hin. Das ist eine empfindliche Geldstrafe und notfalls Polizei-Gewahrsam", erklärt Polizei-Oberkommissar Heinz Schlichter, der in den Tagen vor der Abi-Fete diese Platzverweise überbracht hat. Gemeinsam mit Heike Brüning und Hubert Heiming vom Dorstener Ordnungsamt haben die engagierten Gesetzeshüter eine nachhaltige Strategie entwickelt: Präsenz und Nähe. "Wenn wir jemanden mit 16 und der Schnapsflasche sehen, lassen wir ihn die Flasche ausgießen und entsorgen", erklärt Heike Brüning ihre schlichte, aber wirkungsvolle Vorgehensweise.

Bittere Mienen, aber auch das Gefühl, davon gekommen zu sein: So beschreibt Nina ihre Befindlichkeit, als sie ihren Traumfänger aus Vodka und Waldmeister in den Gulli kippen muss. Die Situation bleibt an diesem Abend ruhig. Im Altstadttreff und in den finsteren Ecken der guten Dorstener Stube. Johann Klauck und Heinz Schlichter sind selbst Familienväter und immer froh, wenn nichts passiert. "Man denkt immer an die eigene Familie und an die jungen Menschen, die man ja irgendwo verstehen kann. Bedingt jedenfalls", meinen die beiden erfahrenen Polizisten.

Und die hoffnungsvolle Zukunft unserer Gesellschaft? Die feiert und freut sich darauf das demnächst auch im Nord-Osten der Stadt was los ist: Die Discos auf Fürst Leopold lösen schon jetzt Party-Fantasien aus. Bei den Polizisten auch, aber ganz anderer Natur.

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Dorstener Zeitung vom 30. Juni 2008

 

Retter in der Not

 

Vest-Security sichert das Public Viewing in Coesfeld

 

Auch wenn in Dorsten keine große EM-Party stattfand, war am Sonntag zumindest ein Dorstener Unternehmen bei einem großen EM-Event dabei. Die Dorstener Sicherheitsfirma Vest-Security e.K. sicherte das Public Viewing in der münsterländischen Kreisstadt Coesfeld. Am Freitagnachmittag mussten die Veranstalter auf Grund einer kurzfristigen Absage des geplanten Sicherheitsdienstes aus Münster umdisponieren. Ein Anruf bei der Vest-Security half ihnen aus der Patsche. Inhaber Michael Wronker sagte sofort zu, den Sicherheitsdienst zu übernehmen. Auch wenn es nicht einfach war so kurzfristig Mitarbeiter zu finden, die bereit waren auf ihr Endspielvergnügen zu verzichten. Zwei Mitarbeiter hatten für den Einsatz sogar die eigene EM-Party abgesagt und ihre Gäste ausgeladen. "Ungefähr vier Stunden nach dem Anruf stand das Personalkonzept und das Sicherheitskonzept war mit den verantwortlichen in Coesfeld abgesprochen" freute sich Wronker. So konnte die EM-Party in Coesfeld mit etwa 1500 Zuschauern doch noch steigen.
 

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